Jetzt ist also Weihnachten, und wie immer bin ich kaum zwei Tage hier und muss mich schon ganz schrecklich zusammenreissen, keinen Schreikrampf zu kriegen.
Es wird pausenlos gegessen, pausenlos durcheinandergeredet und pausenlos alles Schlechte in der Welt beklagt.
Falls die geschätzte Leserschaft mitfühlen möchte wie protestantischer
Theologenweihnachtskitsch so ist, sollte sie diesem Link folgen. Da wird man schon vom Durchlesen dermassen geläutert, dass man noch wochenlang nach Persil duftet.
Das Weihnachtsrätsel, das ich jetzt endlich gelesen habe, kenn ich ja schon. Schade.
Heute habe ich immerhin schon ein neues französisches Wort gelernt:
le caméraman (sprich: cameramann). Das ist so vom Kaliber des ersten der beiden ungarischen Wörter, die ich kenne: wcpapier.
Immerhin scheinen die Franzosen den deutschen nicht schon immer meilenweit vorausgewesen zu sein, was Film angeht.
Juhui, endlich geschafft!
Warum muss ich eigentlich immer so blöde Fehler machen, die ich dann ewig nicht finde? Wie zum Beispiel einer Funktion
das falsche Argument an der falschen Stelle übergeben und ähnliches.
Item, hier ist das Programm zur numerischen Berechnung der Eigenfunktionen und Eigenwerte eines Gausspotentials.
Das Programm erzeugt zu verschiedenen Breiten der Gaussglocke jeweils die Eigenfunktionen (genauer gesagt die Wahrscheinlichkeitsdichten) zu den ersten 5 Eigenwerten. Ausserdem ein file, womit man die Entwicklung der Eigenwerte selber in Abhängigkeit von der Breite der Glocke verfolgen kann.
Zu betrachten wie immer mit gnuplot oder so (natürlich funktioniert auch Excel).
Warum haben Berliner Polizisten keine persönlichen Identifikationsnummern, Namensschilder oder was weiss ich?
Und warum werden Schläger in der Polizei nicht von ihren Kollegen denunziert?
Ich hätte keine Lust dauernd angefeindet zu werden, weil meine Kollegen sich nicht beherrschen können und einfach grundlos zuschlagen.
Wenn die Polizei denn den Befehl hat, den fünf
lächerlichen marschierenden Nazis einen Weg zu
bahnen, dann soll sie das meinetwegen tun. Dann ist es ok, wenn sie die Menschenketten der Gegendemonstranten wegdrängen, aber es ist absolut nicht in Ordnung, wenn sie den Leuten dabei in die Fresse hauen. So geschehen heute von vielleicht zwei idiotischen Mitgliedern des Zugs 233 (Das ist ja leider die genaueste Beschreibung für die Schuldigen, die man so in die Hand kriegt.)
Also da jetzt auch noch die Hintergrundfarbe anzupassen und die Schrift zu invertieren, habe ich nun keine Lust.
Man vergleiche folgende zwei unendliche Potentialtöpfe:

Die beiden unterscheiden sich doch offensichtlich nur durch
eine Verschiebung um d.
Lösungen der entsprechenden Schrödingergleichung im Innern des
Topfes
sind offensichtlich proportional zu sin(kx) und cos(kx)
mit
Ausserhalb des Topfes gilt
Nun folgt doch, dass im Topf 2 die Stetigkeitsbedingung
bei x = -d und x = d sowohl
vom Sinus als auch vom Cosinus erfüllt werden können,
(man setzt einfach knd = n*pi für den Sinus bzw.
knd = (n+1/2)*pi für den Cosinus)
Zum Sinus gehören dann die Eigenwerte

zum Cosinus
Im Topf 2 dagegen sind Vielfache vom Cosinus keine
Lösungen, da der Cosinus bei x = 0 nie Null wird.
Also hat Topf 1 mehr Eigenfunktionen als Topf 2, denn
Sinus und Cosinus sind linear unabhängig, ist das nicht
komisch?
Jetzt gibt es endlich diese Schroedingergleichungen, (mittlerweile sind es schon zwei...), von denen ich bereits berichtete auch online zu bestaunen:
-
diese Programm berechnet die Eigenwerte und Eigenfunktionen des harmonischen Oszillators.
- dieses die zeitlich Entwicklung eines freien Gausswellenpakets
An dem Programm gibt es allerdings noch einige nur quantenmechanisch erklärbare Zufallseffekte, aber im grossen und ganzen läuft das.
Ankucken kann man sich die Wellenfunktionen mit
gnuplot oder so was ähnlichem. Ein tool zur dynamischen Ausgabe gibt es (noch) nicht.
Jetzt reichts!
Von 13 Mails, die ich gerade in meiner Inbox hatte, waren 11 Spam.
Gleich lade ich so eine Mozilla alpha Version runter, Hauptsache da gibt es diesen ominösen
Filter.