Es ist also höchste Zeit zum Handeln.
Wenngleich der Kampf gegen riesige Firmen und auf kurze Sicht handelnde Regierungen für den oder die Einzelne aussichtslos erscheint - gemeinsam können wir dem Wald noch eine Chance geben.
Unterstützt Umweltorganisationen im Kampf für den Regenwald: organisiert z.B. eine Regenwaldbenefizparty, verbreitet Unterschriftenaktionen, bestellt Informationsmaterial, etc., etc.
Adressen findet Ihr bei den Links.
Informiert Euch selbst, FreundInnen, Verwandte und Bekannte über die Lage des Regenwaldes. Solange die Menschen die Augen vor der Katastrophe verschließen, tun sie auch nichts gegen sie.
Schreibt den PolitikerInnen, die nichts gegen die Zerstörung tun, und jenen, die direkt für sie mitverantwortlich sind.
Macht klar, daß Ihr Bescheid wißt. Achtet auf Unterschriftenlisten und Postkartenaktionen und beteiligt Euch daran.
Fordert Euren Stadt- oder Gemeinderat auf, bei öffentlichen Gebäuden auf Tropenholz zu verzichten.
Boykottiert Firmen, die an der Regenwaldzerstörung beteiligt sind.
Teilt den Unternehmen mit, daß ihr sie boykottiert. Der Verzicht nutzt wenig, wenn die Firmen nichts davon wissen. Fordert von ihnen, daß sie sich aus den zerstörerischen Geschäften zurückziehen. Bei den meisten Firmen werden Protestbriefe genau beachtet.
Auch online können Briefe geschickt werden. Mehr dazu in den Links.
Verwendet kein Tropenholz, wenn Ihr oder Eure Familie etwas baut oder einrichtet. Tropische Hölzer sind leicht zu erkennen:
sie haben meistens weder Jahresringe noch Astlöcher und oft eine rotbraune oder schwarzgestreifte Färbung.
Auch zertifiziertes "Öko"-Tropenholz sollte vermieden werden - einzige Ausnahme: Hölzer mit FSC-Siegel.
Bislang ist solches Holz jedoch noch relativ selten.
Verzichtet möglichst auf tropenwaldschädliche Materialien. Unterstützt keine Alu- oder Blechverpackungen mit Eurem Einkauf (Getränkedosen!). Spart Papier und benutzt Recyclingpapier. Eßt möglichst Produkte aus heimischem Anbau. Achtet auf die Herkunft von Fleischprodukten und reduziert euren Fleischverbrauch. Auch das Futter für europäische Rinder kann aus dem Regenwald stammen und wie z.B. Soja auf großen Plantagen angebaut werden.